Herzlich willkommen auf der Seite „Musik in St. Joseph


Seit vielen Jahrzehnten spielt die Musik im Gemeindeleben der Pfarrei St. Joseph eine große Rolle. Ein erster Chor wurde bereits im Jahre 1902, kurz nach Entstehung der Pfarrei gegründet. Seit dieser Zeit, spätestens aber seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts zeichnete sich St. Joseph immer durch ein reichhaltiges musikalisches Leben aus.

 
Auch heute sind sehr viele Menschen in den musikalischen Gruppen der Gemeinde aktiv, neben dem Joseph Chor München gibt es ein Vokalensemble, zwei Kinderchöre, eine Stubnmusik, ein Flötenquartett, ein Akkordeonorchester und die Band „Traxx“. Gerade die Chorgemeinschaft erfreut sich in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit und konnte ihre Mitgliederzahl zuletzt von 25 auf 100 erhöhen. Dies geschah in erster Linie, weil ein Schwerpunkt der jüngsten Arbeit auf Organisation und Durchführung großer oratorischer Konzerte gelegt wurde. So erklang im Dezember 2016  mit dem Weihnachtsoratorium von Bach ein erster musikalischer Höhepunkt. Im Jahr 2017 präsentierten wir mit großem Erfolg das Passionsoratorium "Stabat Mater" von Joseph Haydn und Georg Friedrich Händels berühmten "Messiah". Dieses Konzert bedeutete einen künstlerischen Meilenstein für die Musik in St. Joseph.
2018 erklangen Felix Mendelssohn Bartholdys "Lobgesang" und  das "Requiem" von Wolfgang Amadeus Mozart in einem Konzert der Superlative. Insgesamt 117 Sängerinnen und Sängern sangen vor einer Rekordkulisse von 1080 Konzertbesuchern.
Im März 2019 führten wir das "Stabat Mater" von Pergolesi auf und stellten mit dem erst 2012 komponierten Werk "Prayer" für gemischten Chor und Streichorchester ein modernes Werk des lettischen Komponisten Peteris Vasks damit in Kontrast und im Oktober 2019 war die Aufführung von Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium "Elias" ein weiterer Höhepunkt in der jüngeren Geschichte der Musik in St. Joseph. Nach der Pandemie konnten wir mit dem "Deutschen Requiem" von Johannes Brahms im Oktober 2022 und der "Johannes-Passion" von Johann Sebastian Bach erneut große Erfolge feiern. 
Im Oktober 2023 fand im Rahmen der Orgelfestwochen in St. Joseph zur Einweihung der renovierten und fertiggestellten Schuster Orgel eine fulminante Aufführung des Oratoriums "Die Schöpfung" von Joseph Haydn in St. Joseph statt. 
Im Jahr 2024 musizierten wir mit dem fulminanten Oratorium "Paulus" von Felix Mendelssohn Bartholdy eines der größten kirchenmusikalischen Werke des 19. Jahrhunderts und erlebten das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach vor ausverkaufter Kirche. 

Im Jahr 2025 brachten wir das fulminante "Stabat Mater" von Gioachino Rossini und die große Messe in As-Dur von Franz Schubert auf die Bühne. Auch diese Abende wurden zu einem Erlebnis.

 

Das größte bisher aufgeführte Werk war das Requiem von Giuseppe Verdi, dass am 11. Oktober 2026 vor restlos ausverkaufter Kirche konzertiert wurde. Es war ein unvergesslicher Abend.


Sie sind eingeladen, sich auf den folgenden Seiten über unsere Arbeit zu informieren, den musikalischen Kalender zu lesen und Hintergründe über unsere Ensembles und Projekte zu erfahren.

 

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Kommende Veranstaltungen

St. Martins Feier mit Blechbläsern und Orgel

St. Martins Feier mit Martins-Spiel in der Kirche und Martins-Umzug durch die Maxvorstadt. 

Blechbläserquartett St. Joseph

Thomas Scherbel, Gesang und Orgel

 

Ort: Kirche St. Joseph

Gottesdienst mit Werken für Posaune und Orgel

Gottesdienst mit Werken für Posaune und Orgel

 

Thomas Scherbel, Orgel

Ort: Kirche St. Joseph

Bayerisches Adventssingen

Bayerisches Adventssingen 

mit dem Akkordeonorchester St. Joseph und der Stubenmusik St. Joseph

Adventliche Musik für Horn, Trompete und Orgel

David Scherbel, Horn
Elias Scherbel, Trompete

Thomas Scherbel, Orgel und Leitung

Akkordeonorchester St. Joseph

Ort: Kirche St. Joseph

Gottesdienst mit dem Kinderchor St. Joseph

Gottesdienst zum 2. Advent mit dem Kinderchor St. Joseph

Thomas Scherbel, Leitung und Orgel

 

Ort: Kirche St. Joseph

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750): Weihnachtsoratorium, I-III

Judith Spiesser, Sopran

Susanne Kelling, Alt

Eric Price, Tenor

Micha Matthäus, Bass


Joseph Chor München

Vokalensemble St. Joseph

Freies Landesorchester Bayern

 

Thomas Scherbel, Leitung

 

Karten zu 30 / 25 / 20 € (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte: 25 / 20 / 15 €) ab 26. Oktober bei allen München Ticket Vorverkaufsstellen (089/54818181) und im Pfarrbüro St. Joseph (089/2728940), sowie ab 16:00 Uhr an der Tageskasse.


Joseph Chor München, Vokalensemble St. Joseph, Freies Landesorchester Bayern

Judith Spiesser, Sopran

Die aus München stammende lyrische Koloratursopranistin ist in der Saison 2025/26 unter der Leitung von Hartmut Haenchen mit J.S. Bachs Matthäuspassion auf Tournee in den Niederlanden zu erleben. In derselben Saison sang sie Carl Orffs Carmina Burana mit dem Warsaw Philharmonic Orchestra unter Krzysztof Urbański sowie Mahlers 4. Sinfonie (Das himmlische Leben) am Theater Klagenfurt unter Chin-Chao Lin. Mit der Dt. Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz interpretierte sie außerdem Mahlers 4. Sinfonie und Richard Wagners Wesendonck-Lieder unter Michael Francis. Zuvor war sie mit Joseph Haydns Nelsonmesse beim Eröffnungskonzert in der Arena Klosters unter Enrico Onofri zu hören, das im Schweizer Radio und Fernsehen übertragen wurde. 2025 tourte sie zudem mit Philippe Herreweghe und dem Orchestre des Champs-Élysées mit Neujahrskonzerten durch Frankreich und Italien.

Opernengagements führten sie u. a. an die Opernhäuser in Nürnberg, Essen, Innsbruck, Regensburg, Würzburg, Gelsenkirchen, Kaiserslautern und Krefeld sowie zu den Thurn & Taxis Festspielen. Zuletzt war sie als Königin der Nacht am Staatstheater Nürnberg zu erleben und als La Fée in Jules Massenets Cendrillon am National Taichung Theater in Taiwan in der Inszenierung von Laurent Pelly. 2023 sprang sie in Monaco erfolgreich für Sabine Devieilhe als Lakmé ein. Zuvor sang sie am Staatstheater Kassel die drei weiblichen Hauptrollen in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann.

Von 2020 bis 2022 war sie festes Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz in München.

Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Wolfgang Brendel; Liedgestaltung bei Helmut Deutsch und Juliane Banse. Als Konzertsängerin ist sie mit einem breiten Repertoire von Bachs Passionen bis zu Beethoven und Brahms zu hören und arbeitete mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Noord Nederlands Orkest und dem Orchestre des Champs-Élysées.

Susanne Kelling, Alt

Susanne Kelling ist seit ihrem ersten Engagement im „Jungen Ensemble“ der Bayerischen Staatsoper München international als Opern- und Konzertsängerin tätig.
Heute ist sie Professorin für das künstlerische Hauptfach Gesang an der Hochschule für Musik Nürnberg.
Die in München wohnhafte Mezzosopranistin studierte zunächst Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und, nach ihrem Violoncello-Examen, Gesang bei Prof. Klesie Kelly.
Bereits während dieser Zeit wurde die Bayerische Staatsoper in München auf Susanne Kelling aufmerksam und verpflichtete die Mezzosopranistin im „Jungen Ensemble“.
Seit diesem Engagement führen sie immer wieder Gastspiele an die Opernhäuser in Köln, Düsseldorf, Tokyo, an das Opernhaus San Carlo in Neapel, G. Verdi in Trieste, Carlo Felice in Genua, Teatro Regio in Turin, Fondazione dell`Arena di Verona, „La Fenice“ in Venedig und an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München.
Die Mezzosopranistin wurde 2014 als ordentliche Professorin für das künstlerische Hauptfach Gesang an die Hochschule für Musik Nürnberg berufen. 2017 wurde sie vom Hochschulrat zur Vizepräsidentin der Hochschule für Musik Nürnberg gewählt (2017 bis 2021). 
Des Weiteren gibt sie regelmäßig Meisterkurse im Rahmen der Holzhauser Musiktage am Starnberger See, in der Internationalen Musikbegegnungsstätte Haus Marteau, an der Gachon Universität Seoul, der Europäischen Akademie für Musik in Montepulciano, dem Conservatorio Benedetto Marcello in Venedig, den Talent Music Summer Courses in Brescia und dem Conservatorio Luigi Cherubini in Florenz.             

 

Susanne Kelling ist aufgrund ihrer Verdienste im Bereich interkultureller deutsch-italienischer Beziehungen, sowie ihrer Erfolge in italienischen Opernhäusern Trägerin des italienischen Bundesverdienstkreuzes und wurde mit dem “Ordine della stella della solidarietà italiana“ zum Ritter geschlagen.
Ein weiterer Höhepunkt ihrer Karriere war der Wunsch des Papstes Benedikt XVI, anlässlich seines Namenstages gemeinsam mit dem Henschel-Quartett „Die sieben letzten Worte“ von J. Haydn in einer Version für Streichquartett und Mezzosopran im Vatikan zu singen. Das Konzert wurde live von der Eurovision gesendet, die dazugehörige CD erschien als Weltersteinspielung.

Eric Price, Tenor

Der gebürtig italienisch-amerikanische Tenor Eric Price ist als Solist im In- und Ausland tätig. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von Barock bis Moderne in Konzert bis Oper. Eric arbeitet regelmäßig mit renommierten Orchestern und Ensembles wie Concerto Köln, dem Münchner Rundfunkorchester, den Münchner Symphonikern, dem Leipziger Barock Orchester, harmonie universelle, sowie mit Collegium Vocale Gent und weiteren renommierten Ensembles zusammen. Als gefragter Konzertsolist und Preisträger des Telemann Wettberwerbes 2023, zählen die Kantaten und Passionen J.S. Bach’s, sowie J. Haydn’s Schöpfung und F. Mendelssohn’s Lobgesang zu seinem frequentierten Repertoire. Als Evangelist konnte er sich in kurzer Zeit einen Namen machen und konzertiert u. A. in der Isarphilharmonie und im Herkulessaal München. Ebenso gibt der Absolvent der Liedklasse von Christian Gerhaher regelmäßig Liederabende mit seinen Duo-PartnerInnen. Er gestaltete zuletzt verschiedene Liederabende in der Filarmonica Romana in Rom, in Rovigo, bei der FritzWunderlich Stiftung in Kusel, im Deutschen Theater München und in Schloss Elmau. Während seines Studiums übernahm Eric Price in den Opernproduktionen der Hochschule u.a Rollen wie Tamino aus der „Zauberflöte“, Male Chorus aus „The Rape of Lucretia“, Nemorino aus „L‘Eli- sir d‘amore“. 2021 sang er die Titelpartie in der Oper „Le Docteur Miracle“ von Georges Bizet im Prinzregententheater München und gab sein Debüt bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik in der Rolle des Josennah aus der Oper „Boris Goudenow“ von Johann Mattheson. 2024 singt er die Tenorpartie in der Oper „L`isola disabitata“ von Joseph Haydn am Deutschen Theater in München unter der Leitung von Aris Blettenberg. Der junge Tenor, Träger des „Fritz-Wunderlich-Stipendiums“ und Stipendiat der „Oscar und Vera Ritter-Stiftung“, arbeitete als Solist bereits mit international renommierten Dirigenten wie Kirill Petrenko, Ivan Repusic, Philippe Herreweghe und Andrea Marchiol zusammen. Meisterkurse bei Ian Bostridge, Christiane Iven, Ruth Ziesack, Julian Pregardien et al. ergänzen seinen musikalischen Werdegang. Als Solist des Tölzer Knabenchores gastierte er in den Staatsopern Paris, München, Berlin, Zürich, Lyrik Opera Chicago. Seine Gesangsausbildung erhielt Eric Price bei Hartmut Elbert und an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Andreas Schmidt (Master Konzertgesang). Ebenso studiert er bei Kristin von der Goltz Barockcello im Bachelorstudiengang Historische Aufführungspraxis.

Micha Matthäus, Bass

Der in Augsburg geborene Bassbariton Micha Matthäus studiert derzeit im Master Konzertgesang bei Prof. Lars Woldt an der Hochschule für Musik und Theater München. Als gefragter Konzertsänger ist er sowohl national als auch international tätig. In der Saison 2025/26 ist er u.a. in renommierten Sälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Palau de la Música Catalana Barcelona, AMUZ Antwerpen und der Isarphilharmonie München zu erleben. Darüber hinaus singt er Bachs Weihnachtsoratorium auf einer Europa-Tournee mit dem Orchester „Il Gardellino“ unter der Leitung von Christoph Prégardien. 2026 debütiert er bei Festivals wie den Tagen Alter Musik Regensburg, den Europäischen Wochen Passau sowie dem Musikfest ION. Mit „The Munich Harmonists“ wird er in der Carnegie Hall New York zu hören sein. Auch auf der Opernbühne ist er präsent: 2025 war er im Musiktheater im Reaktor (München) als Leporello in Mozarts Don Giovanni zu erleben. Zuvor sang er u.a. Figaro (Le nozze di Figaro, HMT München) und Betto (Gianni Schicchi). Bei den Audi-Sommerfestspielen verkörperte er die Rollen Winter/Sleep (The Fairy Queen) im Stadttheater Ingolstadt. Mit dem Ensemble LauschWerk wirkte er in Händels Semele an der Bayerischen Staatsoper mit, am Staatstheater Augsburg war er in Du Yuns Oper Angel’s Bone zu sehen. Als Konzertsänger verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Johanna Soller. Unter ihrer Leitung sang er u.a. Pilatus in Bachs Johannes-Passion sowie den Evangelisten in Hugo Distlers Weihnachtsgeschichte. 2024 führte ihn eine Konzertreise nach Salvador (Brasilien), wo er das Verdi-Requiem interpretierte. Künstlerisch geprägt wurde Micha Matthäus durch die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Claudio Vandelli und Ariel Zuckermann sowie durch Impulse von Sängern wie Christian Gerhaher, Ian Bostridge und Werner Güra. Seinen Bachelor absolvierte er bei KS Andreas Schmidt und ergänzte seine Ausbildung bei Hartmut Elbert. Er ist Stipendiat des Deutschlandstipendiums, Yehudi Menuhin Live Music Now und war Träger des Richard-Wagner-Stipendiums. Von 2018 bis 2020 war er Mitglied der Bayerischen Singakademie.

Ort: Kirche St. Joseph